Frankfurt am Main, 25. Juni 2021. Die aufmerksamkeitsstarke Kampagne „Was ist deine Zahl?“ der Initiative „Stärker als Gewalt“ für unseren Kunden das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (kurz: BMFSFJ) wurde mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis der DPRG in der Kategorie „Verbände und öffentliche Einrichtungen“ ausgezeichnet. Nach einem pandemiebedingtem Ausfall der Live-Verleihung im letzten Jahr, wurden die Gewinner:innen der 22 Kategorien gestern erstmals wieder vor Publikum verkündet.  

Der PR-Preises prämiert seit mehr als 50 Jahren in einem mehrstufigen Verfahren in verschiedenen Kategorien die Gewinner:innen der eingereichten Kommunikationskampagnen und -projekte. In diesem Jahr hat die 36-köpfige 71 Finalist:innen auf die Shortlist gesetzt – das BMFSFJ hat es in gleich zwei Kategorien – Verbände und öffentliche Einrichtungen sowie Kommunikation in der Pandemie: extern – auf die Liste geschafft. 

Mit der prämierten Kampagne „Was ist deine Zahl?“ im Rahmen der Initiative „Stärker als Gewalt macht das BMFSFJ darauf aufmerksam, dass Gewalt gegen Frauen in allen sozialen Schichten und Altersgruppen traurige Realität ist – tagtäglich kommt es zu sexuellen Übergriffen, Mobbing, Stalking und anderen Formen von sexualisierter Gewalt.

Bundesweit sind Statistiken zufolge über 12 Millionen Frauen mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen.
Das ist jede 3. Frau.

Um die öffentliche und mediale Aufmerksamkeit für die erschreckend hohen Zahlen der Gewalt an Frauen auf eine neue ungewöhnliche Art zu gewinnen, haben wir das BMFSFJ unterstützt und zum Auftakt im November 2019 die Menschen in Deutschland gefragt: „Was ist deine Zahl?“ Denn wenn jede 3. Frau in Deutschland betroffen ist, dann kennt jede und jeder von uns mindestens eine. Damit man für sich selbst errechnen konnte, wie viele Frauen im persönlichen Umfeld betroffen sein können, haben wir ein Rechner-Tool für die „Stärker als Gewalt“-Website entwickelt, das die Anzahl der – statistisch wahrscheinlich – von Gewalt betroffenen Frauen im eigenen Umfeld ermittelt: Im Freundeskreis, im Kolleginnenkreis, in der Facebook-Community, in der eigenen Stadt.

Zum Start der Initiative am 25. November 2019 zeigten wir in den 22 größten Städten Deutschlands mit einer Lichtinstallation animierte Projektionen der statistisch wahrscheinlichen Zahl betroffener Frauen in der jeweiligen Stadt. Unterstützung holten wir uns von zahlreichen Influencerinnen und prominenten Personen, die ihre persönliche Zahl in den sozialen Medien veröffentlichten und so auf das Thema und die Aktion „Was ist Deine Zahl?“ aufmerksam gemacht haben.


Hier mehr erfahren: 

Kampagne gegen Gewalt an Frauen für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

 

 

Pressekontakt

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