Wenn ich einmal groß bin werde ich … PR-Berater?

von Annika Koch
  • Backstage
17. November 2014
Vortrag Annika Koch an der Universität Hohenheim

Am 21. Oktober 2014 machte ich mich auf den Weg nach Stuttgart, um 50 Bachelor- und Masterstudierenden der Universität Hohenheim im Rahmen der Ringvorlesung „Kommunikationsberufe“ das Aufgabenfeld eines PR-Beraters näherzubringen und Edelman als potenziellen Arbeitgeber vorzustellen.

Die Vorlesungsreihe dient den Studenten vor allem dazu, Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu gewinnen und so ein Gefühl dafür zu entwickeln, welcher Kommunikationsberuf am ehesten zu ihrem Studium und ihren persönlichen Neigungen passt. Der Veranstaltungsplan für das Wintersemester 2014/15 sieht daher Referentinnen und Referenten aus den unterschiedlichsten Bereichen vor: von Zeitschriften und Rundfunkanstalten, aus Agenturen, Unternehmen und Organisationen mit den Schwerpunkten PR & Öffentlichkeitsarbeit, aus Werbung, Marktforschung, Mediaplanung sowie Online & Social Media. 

Die Einladung nach Stuttgart, die über eine ehemalige Kommilitonin kam, die an der Uni Hohenheim arbeitet, habe ich gern angenommen. Ich kann mich noch gut an meine Studienzeit erinnern, an deren Ende ich auch erst einmal herausfinden musste, was genau ich mit meinem geisteswissenschaftlichen Abschluss anfangen möchte.  

Zur Vorbereitung erhielt ich vom Institut für Kommunikationswissenschaft einen langen Fragenkatalog, der als Leitfaden für meinen Vortrag dienen sollte. Die Fragen umfassten Themen wie meinen Werdegang und erworbene Qualifikationen, die Bedeutung der Inhalte meines Studiums für meinen heutigen Beruf, Schwerpunkte meiner Tätigkeit als PR-Beraterin sowie Tipps für zukünftige Absolventinnen und Absolventen. 

An der hochherrschaftlichen Universität Hohenheim angekommen ging es auch schon los. Die Studierenden erschienen pünktlich und motiviert im Hörsaal. Nach meinem einstündigen Vortrag, in dem ich mich, Edelman, meinen Arbeitsalltag, Arbeitsbeispiele sowie ein aktuelles Projekt vom Briefing bis zur Evaluation vorstellte, gab es eine dreißigminütige, sehr rege Diskussions- und Fragerunde. Gefreut und auch ein bisschen erstaunt hat mich dabei, dass sich die Studierenden sehr reflektiert mit der Materie PR, dem Agenturalltag und aktuellen Themen, wie z. B. dem Mindestlohn und den damit einhergehenden erschwerten Bedingungen für Praktikanten, auseinandergesetzt haben.  

Ich hoffe, dass mein Vortrag den Studierenden eine Orientierungshilfe für ihre Berufswahl war. Und vielleicht konnte ich ja auch das eine oder andere zukünftige Edelman-Talent für uns gewinnen.

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