Auf und davon – Drei amerikanische Edelman Kolleginnen berichten über ihre Zeit bei uns

  • Backstage
13. Januar 2015
Jessica Moser Isys Caffey und Lisa Xia, Edelman.ergo

Mitarbeiter, die internationale Erfahrungen sammeln wollen, sind bei Edelman an der richtigen Adresse. Maßnahmen wie das Global Fellow Programm oder die Global Mobility Initiative ermöglichen es, das internationale Netzwerk zu nutzen und das Heimatbüro gegen einen Schreibtisch im Ausland einzutauschen. Auf diese Weise haben sich drei Edelman Kollegen aus den USA in Frankfurt wiedergefunden.

I´sys Caffey, ein Global Fellow von Edelman Atlanta, Jessica Moser von Edelman New York und Lisa Xia von Edelman Chicago sind bereits seit einiger Zeit gemeinsam bei Edelman Frankfurt. Jetzt sprechen die Drei über Erfahrungen und Einblicke, die sie bisher gemacht haben bzw. gewinnen konnten.

Was hat Dir an Deiner Zeit in Frankfurt bisher am besten gefallen?

Lisa: Deutschland zu erkunden. Es ist toll, die verschiedenen deutschen Edelman Standorte zu besuchen und aus erster Hand den Charme der Städte kennenzulernen. Außerdem genieße ich es sehr, mit so vielen talentierten Kollegen zusammenzuarbeiten und von ihnen zu lernen.

I´sys: Die Leute gefallen mir am besten. Die Frankfurter sind sehr aufgeschlossen und freundlich und die Stadt hat etwas von einer riesigen Gemeinschaft. Meine Kollegen und andere Menschen hier in Frankfurt kennenzulernen war eine tolle Erfahrung.

Jessica: Mir hat es besonders gefallen, ein Teil der internationalen Atmosphäre in Frankfurt zu sein. Große Unternehmen, wie zum Beispiel die Europäische Zentralbank, ziehen Besucher aus dem Ausland förmlich an. In Frankfurt besitzt daher fast jeder Dritte einen ausländischen Reisepass. Dadurch habe ich das Privileg, jeden Tag verschiedensten Ideen und Einflüssen ausgesetzt zu sein, die mich immer von Neuem inspirieren und herausfordern. 

Was ist beruflich gesehen das Wichtigste, das Du gelernt hast?

Lisa: Ich bin nach Frankfurt gekommen, um bei der Globalisierung unserer Geschäftsbeziehungen zu helfen - sowohl für das Healthcare Marketing Team als auch für die Nachhaltigkeits- und CSR-Gruppe. Obwohl ich in den USA und China aufgewachsen bin, habe ich schnell gemerkt, dass viele meiner Ansichten trotzdem stark national und kulturell geprägt sind. Um allerdings international erfolgreich zusammenarbeiten zu können, mussten wir auf die nationalen und lokalen Realitäten Rücksicht nehmen und unsere globalen Initiativen an diese anpassen.

I´sys: Mir war die Bedeutung von Vielfältigkeit schon immer bewusst, aber diese Erfahrung hat mich noch einmal darin bestärkt, wie wichtig dieser Wert auch für den beruflichen Erfolg ist. Wenn Menschen mit unterschiedlicher Herkunft, Kultur sowie anderen Meinungen und Ansichten aufeinander treffen, entsteht ein riesiges Potential für neue einzigartige Ideen und Konzepte.

Jessica: Ein starkes Netzwerk an Beziehungen innerhalb von Edelman zu haben, hat mir bei meinem Start in Deutschland sehr geholfen. Indem ich Experten und Teams aus verschiedenen Märkten ansprechen konnte, haben wir es geschafft, neue Projekte mit globalen Healthcare Kunden in Frankfurt zu starten. Gleichzeitig konnten die anderen Teams von dem Know-how des Frankfurter Health Teams profitieren und dadurch ihre eigenen Kundenprojekte vorantreiben. Zugriff auf ein internationales Netzwerk zu haben bietet nicht nur die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven integrieren zu können, sondern liefert auch greifbare Resultate. 

Was ist persönlich gesehen das Wichtigste, das Du gelernt hast?

Lisa: Geduld zu bewahren. In den USA sind wir oft der Ansicht, dass sobald Dinge ins Rollen gebracht werden, auch sofort Ergebnisse folgen müssen. In Frankfurt habe ich gelernt, dass Geduld eine Tugend ist und, in deutscher Manier, Fortschritt zu seiner gegebenen Zeit kommt. Egal, ob es die Wohnungssuche, das Aufzeigen neuer Wege, Arbeitsweisen oder das Verstehen deutscher Meetings war - manchmal braucht es einfach ein wenig mehr Zeit.

I´sys: Ich habe gelernt, mich auch in unangenehmen Situationen wohl zu fühlen und meinen Instinkten bedingungslos zu vertrauen - auch wenn diese mich in unbekannte Gewässer führen. Als ich das Angebot bekommen habe, nach Frankfurt zu gehen, hatte ich zuerst Angst. Aber genau diese Angst hat mir gezeigt, dass ich diese Gelegenheit nicht versäumen darf. Dinge zu tun, die keinerlei Risiko enthalten und leicht von der Hand gehen, sind deutlich weniger lohnenswert. Wachstum und Weiterentwicklung erreicht man nur, wenn man sich Herausforderungen stellt, die auf den ersten Blick beängstigend wirken.

Jessica: Bei meiner Ankunft in Deutschland konnte ich kein Deutsch, hatte keinerlei Erfahrungen mit dem Land und kannte niemanden. Das Unbekannte machte mich unsicher, aber ich habe mir geschworen, trotz aller Nervosität und Zögerlichkeit Ja zu jeder sich bietenden Chance zu sagen. Diese Einstellung hat mir geholfen, die ersten drei Monate zu überstehen und jetzt, beinahe zwei Jahre später, habe ich Erfahrungen gesammelt, Beziehungen aufgebaut und Herausforderungen gemeistert, die mich sowohl privat als auch beruflich vorangebracht haben.

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