5 Fragen an: Agentursurferin Nina Rheinheimer

  • Backstage
09. August 2017
Nina Rheinheimer: Intern, Edelman.ergo

Meine Welt besteht aus Wörtern und Geschichten. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht über einem meiner Romane, einem Theaterstück für meine Theater-AG oder einem Artikel brüte. Texte und Sprachen sind meine große Leidenschaft. Aus dem Grund habe ich mich auch für ein Studium der Germanistik und English Studies entschieden. Wenn mein Rücken vom vielen Sitzen schmerzt, findet man mich beim Joggen (das fantastische Album Helios von The Fray passt perfekt zu meiner Wohlfühlgeschwindigkeit - falls es jemand genau wissen will) oder bei Freunden.

1. Warum machst Du beim Agentursurfing mit?

Ich bin über eine Facebook-Anzeige auf die Agentursurfing-Kampagne aufmerksam geworden. Ich hatte schon vorher mit dem Gedanken gespielt, Praktika im Werbe- und PR-Bereich zu machen und sah darin eine Chance, die Branche kennenzulernen. Obwohl ich bereits an meiner Bachelorarbeit schrieb, ließ mich die Annonce nicht mehr los. Schließlich sagte ich mir Komm, einen Versuch ist's wert und setzte mich an die Bewerbungs-PowerPoint. Die Zusage habe ich ein paar Wochen später in der Bahn auf dem Rückweg von der Uni gelesen. Ich war so happy, dass ich am liebsten den Rest des Weges nach Hause getanzt wäre.

2. Was hat Dich am meisten an der Agenturarbeit überrascht?

Überrascht hat mich, dass das Praktikum meine Erwartungen sogar noch übertroffen hat. Ich fühlte mich bei Edelman.ergo direkt gut aufgehoben. Es hat mich begeistert, wie viel Zeit sich das Team genommen hat, um mich in das Unternehmen und die tägliche Arbeit einzubinden. Man ist kein stiller Zuschauer und Kaffeekocher, sondern wird gleichzeitig gefördert und gefordert. Positiv aufgefallen ist mir auch, dass in den beiden Agenturen, in denen ich bisher war, so gut wie keiner steif in Anzug oder Kostüm durch die Büros lief. Es wird gescherzt und niemand steht mit der Stoppuhr hinter einem. Man arbeitet miteinander statt gegeneinander, was mich sehr erleichtert hat.

3. Hattest du Vorurteile über das Arbeiten in Agenturen? Wie sieht es jetzt, nach Deinem Agentursurfing, damit aus?

Es gibt ja zwei unterschiedliche Bilder von Agenturen. Zum einen gibt es da das Klischee der aufgedrehten Kreativen, die mehr Zeit am Kicker oder mit einem Glas Prosecco in der Hand verbringen als am Schreibtisch. Zum anderen sind da die herrischen Burn-out-Mitarbeiter, die einer Deadline nach der anderen hinterher hetzen und sich die Nächte um die Ohren schlagen. Es hat mich sehr gefreut, dass keines von beidem wirklich zutrifft. Gut, in zwei Wochen kann man nicht den kompletten Arbeitsalltag erfassen, aber man bekommt doch zumindest einen Eindruck vom Betriebsklima. Es gab keinen Tag, an dem ich mit einem unguten Gefühl hierher kam oder mich fehl am Platz fühlte.

4. Die Kampagne trägt den Titel #kommindieagentur - Kommst du nach Deinem Studium in die Agentur?

Um ehrlich zu sein: Ich kann es mir sehr gut vorstellen. Mich hat vor allem gefreut, zu hören, wie viele ehemalige Journalisten sich in der Abteilung tummeln. Eine Affinität zum Schreiben scheint also keine schlechte Voraussetzung zu sein. Das Feedback, dass ich hier gut reinpassen würde, war natürlich auch ein schönes Kompliment und hat mich darin bestärkt, die Agenturbranche ernsthaft anzupeilen.

5. Setze fort, wie Du willst: #Agentursurfing ist für mich...

...eine großartige Möglichkeit, die Kölner Agenturlandschaft kennenzulernen - und die beste Art, meine Semesterferien zu nutzen.

Danke, liebe Nina. Schön, dass Du bei uns warst!

 

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