5 Fragen an: Agentursurferin Ana Doga

  • Backstage
28. September 2018

Ursprünglich komme ich aus dem post-sowietischen Moldawien und bin für mein Studium nach Deutschland gekommen. Hier studiere ich Kommunikationsdesign in Mainz im 2. Semester. Ich erfreue mich an allem, was schön ist und "bling bling" macht.

1) Warum machst Du beim Agentursurfing mit?

Weil ich allgemein immer offen bin für neue Erfahrungen, neue Bekanntschaften und gierig nach neuem Wissen. Außerdem sieht es nicht nur schön im Lebenslauf aus, sondern man lernt in kürzester Zeit maximal viel aus den unterschiedlichsten Bereichen.

2) Wenn Du nicht gerade agentursurfst, was machst Du sonst? Kannst Du "wirklich" surfen? ;-)

Nein, ich habe eine panische Angst vor Wasser und bin eine schlechte Schwimmerin. Am Strand lese ich am liebsten ein Buch und trinke einen Aperitif. Ansonsten sind meine Freizeitbeschäftigungen extrem unterschiedlich, ich interessiere mich für alles: manchmal packe ich meine Boxhandschuhe aus und verprügele den Sandsack, manchmal modele ich, manchmal gehe ich wandern und schlafe unter freiem Himmel.

3) Wie würdest Du Deinen Großeltern erklären, was Du beim Agentursurfing so machst?

Lieber Opa, liebe Oma, was in Moldawien nur mit Connections möglich ist, ist hier durch Agentursurfing möglich. Die Studenten machen kurze zweiwöchigen Praktika in den verschiedensten Bereichen und Unternehmen. So werden sie mit Arbeitgebern und Kollegen vernetzt, damit sie nicht nur etwas Neues lernen sondern auch praktische Erfahrungen sammeln - oder mal wirklich nach dem Studium in die Agentur kommen.

4) Jetzt schnupperst Du für zwei Wochen ins "echte" Arbeitsleben - wie startest Du Deinen Tag?

Mein Tag kann nicht ohne Frühstück anfangen. Ich frühstücke immer Müsli mit Joghurt und auf dem Weg nach Frankfurt lese ich unbedingt ein gutes Buch. Wenn ich an meinem Arbeitsplatz bin, beschwere ich mich kurz über das Wetter und dann geht es los mit den unterschiedlichsten Aufgaben: E-Mails checken, Recherche, informative Grafiken basteln, Power Point Präsentationen erstellen, gestalterische Aufgaben und vieles mehr.

5) Hattest du Vorurteile gegen das Arbeiten in Agenturen? Wie sieht es jetzt, nach Deinem Agentursurfing, damit aus?

Ich hatte Vorurteile gegen das Arbeiten in Agenturen, mein Bild davon war: rücksichtslose Karrieristen mit ausgefahrenen Ellenbogen, Machiavellisten und Workaholics. War aber gar nicht so, beim Arbeiten in einer Agentur geht es vor allem ums Team. Teamwork ist das A und O in einer Agentur. Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen.